Reise um die Welt

Besuch eines Schulkonzerts

Am 10.02.2017 besuchten die Klassen der 5c, 6a, 6b, 6c im Rahmen des Kulturrucksacks das Konzert „Mit Charlie um die Welt“ mit Yogo Pausch und seiner Band. Unsere musikalische Reise begann in Afrika und führte uns über Nepal nach Australien, Mittelamerika und in die USA. Die Musik der australischen Ureinwohner, Calypso und Jazz begeisterten uns sehr. Ein rundum gelungener Konzertvormittag.

Text/Foto: Matthias Adamek

Jung hilft alt

Was ein Handy heutzutage alles kann, ist für Senioren oft ein Buch mit sieben Siegeln. Für Jugendliche gehört das Handy zum Alltag.

Im Mehrgenerationenhaus Schweinau wird deshalb von Schülern der Carl-von-Ossietzky Mittelschule eine Handysprechstunde angeboten. Das ist für beide Seiten gut. Wer ungeübt im Umgang mit dem Handy ist, kann sich in entspannter, ruhiger Atmosphäre ausführlich von den jugendlichen Expertinnen und Experten beraten lassen. Die Jugendlichen machen erste Erfahrungen im Ehrenamt und übernehmen Verantwortung.

Das Projekt kam bei den Senioren und Schülern so gut an, dass es im März eine weiter Staffel geben wird. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bei unserem Jugendsozialarbeiter Herrn Uslurak anmelden.

Das Angebot ist eine Kooperation von der Carl-von-Ossietzky Mittelschule, Jugendsozialarbeit an Schulen des Jugendamts, Mehrgenerationenhaus und Zentrum Aktiver Bürger.

Surrealismus – Mädchen mit Blume

Die Surrealisten versuchten mit künstlerischen Mitteln und fantastischen Motiven Erfahrungen oder Träume umzusetzen. Das Bild „Frau mit Blume“ ist von Pablo Picasso. Er malte das Portrait von Marie-Therese 1932 in surrealistischer Art und Weise. Die Darstellung von Kopf und Blüte in bohnenähnlicher Form und die Verbindung von Haar und Blüte sollen die Ersetzbarkeit vieler Formen zeigen. Starke Komplementärkontraste prägen die Farbigkeit des Werkes. Die Schüler*innen der 8. und 9. Klassen imitierten im Kunstunterricht die surreale Malweise mit Wasserfarben und Deckweiß. Trotz erkennbarer Ähnlichkeiten gelangen unterschiedliche Bildinterpretationen und Fotos.

Text: S. Gatscha-H., Foto: I. Pritzl

 

Pressemitteilung

Schritte und Sprünge ins Leben

An der Carl-von-Ossietzky-Mittelschule in Nürnberg wird Kunst groß geschrieben: „Carl-art“ heißt das Kunstkonzept, das sich auf den Namensgeber der Schule bezieht. Von den 320 Schülern wirkten über die Hälfte an der Kunstausstellung mit, die noch bis April in den denkmalgeschützten Mauern zu sehen ist. Ihr Titel lautet „Kunst in Klinkern“, am Thema „gemeinsam, verschieden, stark“ wurde gestalterisch gearbeitet. Innerhalb des Kunstunterrichts, in den Arbeitsgemeinschaften (AGs), in Kunstprojekten oder in Kooperationen mit externen Künstlern stellten die Schüler vielfältige Kunstwerke her. Auf dem Bild ist das Motiv „Schritte und Sprünge ins Leben“ zu sehen. Nach dem Motto, dass die Schule fürs Leben ausbildet, laufen die mit weißer Acrylfarbe bemalten Schuhe auf die New Yorker Brooklyn Bridge zu. Das Wandgemälde wurde von der Kunst-AG aufgeklebt. Die Schuhe samt „Sprünge-Zitaten“ von bekannten Personen und Philosophen sind von Zehntklässlern hinzugefügt worden.

Text und Foto: Stefanie Göbel / Nürnberger Nachrichten vom 06.02.2017

Fossilien – Jahrmillionen vor unserer Zeit

Fossilien sind versteinerte Überreste von Pflanzen und Tieren, die uns eine Vorstellung davon geben, wie das Leben vor Jahrmillionen auf unserer Erde ausgesehen hat. Nachdem sich die Klasse 5 c bereits echte Fossilien im Unterricht angesehen hat, stellte sie selbst einige Abdrücke aus Salzteig her.

Text und Foto: Jasmin Güdümen

Rundgang durch Kunstaustellung

Zeichnungen, Drucke, Malereien und Plastiken  werden an mehreren Kunststationen präsentiert. Mit Audiobeiträgen besprechen Schüler*innen der 10. Klasse die Kunstwerke von externen Künstler*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen. Ein Jahreskalender 2017, gesponsert von Schwan Cosmetics, ist das  farbige Ergebnis. Die Ausstellung „Kunst in Klinkern“ kann bis zum April an der Carl-von-Ossietzky-Schule angesehen werden.

Text: Susanne Gatscha- Himmler, Bildbearbeitung: Olivia Kestler

Wir machen eine Reise

Sinn des Reisens

„Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Diesen Satz schrieb der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe.
Ein weiterer Dichter – namens Jean Paul – meinte im 19. Jahrhundert: „Das Lesen nimmt so gut wie das Reisen die Einseitigkeit aus dem Kopfe.“

Auch im Kunstunterricht beschäftigte sich die Klasse 8 d mit dem Thema des Reisens auf zeichnerisch originelle Weise.

Wir wünschen eine erfolgreiche Reise in das zweite Schulhalbjahr 2017.

 

Text und Foto: Isabelle Pritzl

Tannenbaum

Ihre eigenen Hände dienten als Vorlage für die Herstellung von Tannenzweigen aus Tonpapier. Die Schüler der Klasse 6 b formten daraus ihren Klassenweihnachtbaum und schmückten ihn im Anschluss mit selbst gestalteten Weihnachtskugeln.

Der Weihnachtsbaum

Von allen den Bäumen jung und alt,
von allen den Bäumen groß und klein,
von allen in unserm ganzen Wald,
was mag doch der Allerschönste sein?
Der Schönste von allen weit und breit.
Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit,
den heute mir bringt der Weihnachtsmann.

Wenn Alles schon schläft in stiller Nacht,
dann holet er ihn bei Sternenschein
und schlüpfet, eh‘ einer sich’s gedacht,
gar heimlich damit ins Haus hinein.
Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
hängt Kuchen und Nüss‘ und Äpfel dran:
so macht er uns alle freudenreich,
der liebe, der gute Weihnachtsmann.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Dot-Painting

Die Schüler der Klasse 6 b lernten die traditionelle Kunst der Aborigines kennen und gestalteten darauf hin kleine Flächen mit Hilfe von Wattestäbchen und Acrylfarben.

Blick auf die Kunst

An einem Tag im November besuchten Herr Ministerialrat H. Krück, Herr S. Kuen, Ltd. Schulamtsdirektor in der Stadt Nürnberg und der Nürnberger Schulrat, Herr T. Reichert einige ausgewählte Mittelschulen. An der Carl-von-Ossietzky-Mittelschule wurde deshalb der Profilbereich Kunst in vielfältiger Weise präsentiert. Nach Vorstellung des hauseigenen Kunstkonzeptes „carl.art“ konnten die Besucher ein Unterrichtsprojekt im Fach Kunst in einer 6. Klasse erleben. Großformatige Figuren, sog. Barbapapas wurden von Schüler*innen mit Draht geformt, mit Papierkleister bearbeitet und nach Fertigstellung mit Acrylfarbe in typischer Weise bemalt. Danach führten 10. Klässer gekonnt durch einzelne Stationen der neuen Kunstausstellung „Kunst in Klinkern“. Als Abschluss fand eine gelungene Performance in der Aula mit kurzer Gedichtrezitation und modernem Tanz statt. Alle beteiligten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte stellten die Anerkennung des Wertes der Kunst auf sehr überzeugende Weise dar. Text: sg

Das Ende der Welt oder nur ein Schmetterling?

dsc01662-2Max Ernst war Maler, Zeichner und Erfinder neuer Techniken für die Kunst. Bei seiner Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten war vor allem die Forderung des Surrealismus nach einer „Abkehr von der Herrschaft der Logik“ vorrangig. Ernst gestaltete viele seiner Bilder durch die Frottage, indem er vielfältige Strukturen von Materialien, wie zum Beispiel Holzbretter, Blätter und Stroh, auf einem Blatt Papier mit dem Bleistift durchrieb. Die Schüler, der 9. Klassen experimentierten mit unterschiedlichen Materialien, um eine Collage oder Frottage zu erzeugen. Der Schmetterling als zauberhafter Falter der Veränderung und Spinnen wurden dazu abgezeichnet und ins Bild integriert.

“Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.

(Laotse) Text/Fotos: sg

 

Plastik überall! Du hast es in der Hand – oder nicht?

Diese Filmclips entstanden mit Schülern der Klasse 8C in Zusammenarbeit mit der Umweltstation Nürnberg im Rahmen eines Projektes. Anschauen lohnt sich!

Aus alt mach neu

 

Ab in die Tonne

 

Gegen Plastik in Kosmetik

 

Outtakes aus „Gegen Plastik in Kosmetik“

Kochwettbewerb der Mittelschulen

Schüler der 9. Klassen nahmen erfolgreich an der ersten Runde des Kochwettbewerbes der Nürnberger Mittelschulen teil und konnten sich für das Finale qualifizieren. Wir gratulieren!

Fluchtpunktperspektive

Mit Hilfe von 2 oder 3 Fluchtpunkten, erzeugten die Schüler der 8. Klasse Räumlichkeit. Dabei entstanden Straßenzüge oder futuristische Hochhäuser.

Deutsch sprechen, lesen und schreiben lernen

Anfang Januar 2016 kamen auch an unserer Schule die ersten Flüchtlinge an.

Schnell wurde aus regulären Förder-, Intensivierungs- und Modularisierungsstunden ein „Intensiv-Deutsch-Förder-Stundenplan“ erstellt, sodass die inzwischen elf Jugendlichen aus Syrien und dem Irak, die regulär die 5.-9. Jahrgangsstufe besuchen, insgesamt 18 Stunden von vier Lehrern gesondert unterrichtet werden. In den übrigen Stunden nehmen die SchülerINen am regulären Klassen- und Fachunterricht teil.

Neben der Alphabetisierung, dem Lesen und Schreiben, wird auch gebastelt und gemalt.

Das Ankommen und die Eingewöhnung sowie das Kennenlernen unserer Kultur stehen derzeit noch im Vordergrund.

Dazu gehören auch  die wiederholte Begehung des Schulgeländes, das Abgehen des Schulweges, Hausbesuche, Unterrichtsgänge zum Supermarkt und zum Bäcker, zum Fahrkartenautomaten,  zur U-Bahn und in die neue Stadt, die nun ihre Heimat werden soll.

Inzwischen sind wir aus dem kleinen Förderzimmer in die Lernwerkstatt umgezogen und die Jugendlichen fühlen sich sehr wohl bei uns.

Durch den täglichen Lernzuwachs und die Erweiterung des Wortschatzes wird die Verständigung zunehmend erleichtert.

Mit einem strahlenden Lächeln und großer Freude über ihren genehmigten Aufenthalt für die nächsten drei Jahre, steckte mir eine Schülerin einen kleinen Zettel zu:

„wir haben zu bleiben“ !!!

Anette Heinritz

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